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For the trail · alpventurer.com/hirschberg-winter-hike-above-tegernsees-quiet-slopes

Winterwanderung auf den Hirschberg – Über den stillen Hängen des Tegernsees

Hirschberg Winter Hike · Germany

Gehzeit
4–5 h
Schwierigkeit
Mittel
Jahreszeit
December–March

Kurz gesagt

Die Winterwanderung auf den Hirschberg ist eine mittelschwere Rundtour ab Scharling nahe Rottach-Egern oberhalb des Tegernsees. Die Route ist 13,9 km lang, umfasst 911 m Aufstieg und dauert 4-5 Stunden. Der höchste Punkt liegt auf 1.658 m. Die angegebene Saison reicht von Dezember bis März.

Die Route

Strecke
13,9 km
Aufstieg
+911 m
Abstieg
−911 m
Höchster Punkt
1.658 m
Tiefster Punkt
764 m

A Scharling: 47.66540, 11.74731▲ Hirschberg: 47.66075, 11.69619

Elevation profile of Hirschberg Winter Hike – Above Tegernsee’s Quiet SlopesStarts at 764 m, climbs 911 m in total to a high point of 1,656 m after 6.5 km, and finishes at 765 m; 13.0 km in all.1,000 m1,500 m0 km2 km4 km6 km8 km10 km12 kmScharlingHirschberg · 1,656 m

Gehzeit ohne Pausen

  • Gemütlich8 h 15 min
  • Durchschnittlich6 h 35 min
  • Schnell5 h 15 min

Wie steil

  • Under 8% 2.6 km
  • 8 to 15% 4.7 km
  • 15 to 25% 5.1 km
  • Over 25% 0.7 km

In zwei Abschnitten

  • Up to Hirschberg 6.5 km · +912 m
  • Back down to Scharling 6.5 km · −897 m

Was du einpacken solltest

Bei jeder Wanderung

  • Wasser: etwa 2,5 Liter (ein halber Liter pro Stunde)
  • Verpflegung und Snacks für den Tag
  • Regenjacke
  • Eine warme Schicht (Fleece oder leichte Daunenjacke)
  • Sonnenkappe, Sonnenbrille und Sonnencreme
  • Wanderstiefel oder Trailschuhe mit gutem Profil
  • Handy mit Offlinekarte und eine Powerbank
  • Kleines Erste-Hilfe-Set
  • Stirnlampe, falls es spät wird
  • Etwas Bargeld und deinen Ausweis

Für den Gipfel

  • Mütze und Handschuhe: Oben ist es kälter und windiger
  • Wanderstöcke für den Abstieg

Schnee und Eis

  • Grödel oder Steigeisen, je nach Schneeverhältnissen
  • Gamaschen
  • Isolationsjacke und Ersatzhandschuhe
  • Ein heißes Getränk in einer Thermosflasche
  • Prüfe vor dem Aufbruch den Lawinenlagebericht

Wasser und Sonne

  • Badesachen und ein schnelltrocknendes Handtuch, wenn du schwimmen möchtest

Die Tourenbeschreibung

Die meisten kommen wegen der Spas und des Blicks auf den Schnee hinter Glasscheiben an den Tegernsee. Doch es gibt noch eine andere Seite: still, steil und ganz für dich allein, wenn du hoch genug steigst.
Der Hirschberg (1.670 m) erhebt sich direkt südlich des Sees, ein stattlicher Berg in den Bayerischen Voralpen mit einem der besten Panoramen gemessen am Aufwand. Im Sommer ist er überlaufen. Im Winter fühlt es sich an, als gehöre er dir.

Schneebedeckte Hänge und dunkler Nadelwald unterhalb des zerklüfteten, von Schneestreifen durchzogenen Hirschbergs unter strahlend blauem Himmel

Tourenübersicht

Strecke: 13,9 km
Aufstieg/Abstieg: 911 m
Höchster / tiefster Punkt: 1.658 m / 764 m
Schwierigkeit: Mittelschwer
Tourenart: Rundwanderung (über Hirschberghaus und Rauheckalm)
Dauer: 4–5 h (6 h mit Pausen)
Start/Ziel: Scharling (bei Rottach-Egern)

Von Scharling zum bewaldeten Rücken

Der Weg beginnt in Scharling, einem ruhigen Weiler südlich von Rottach-Egern. Vom kleinen Parkplatz nahe dem Ortsschild geht die Straße in einen Schotterweg über und steigt gleichmäßig in den Fichtenwald hinauf.
Schnee dämpft das Rauschen des Bachs unterhalb. Der Weg wird breiter und führt in Kehren zwischen Lichtungen hinauf. Im Winter wirkt der Wald ruhig und bedächtig: Jeder Schritt knirscht, jeder Atemzug bleibt in der kalten Luft hängen.

Nach etwa 90 Minuten öffnet sich der erste Blick: auf den Rücken des Kratzer und dahinter das Gipfelkreuz des Hirschbergs.

Hirchberg Tegernsee

Letzter Aufstieg zum Gipfel

Der obere Abschnitt wird steiler. Hier helfen Wanderstöcke oder Grödel. Du kommst am Hirschberghaus (1.511 m) vorbei, das im Winter meist geschlossen ist, und folgst einer schmalen Spur am Grat entlang. Der letzte Anstieg ist kurz, aber steil: volle 150 Höhenmeter durch windgepressten Schnee.

Dann wird es plötzlich flach.
Am Gipfelkreuz (1.670 m) entfaltet sich ein weites, gestochen scharfes Panorama: unten der Tegernsee, im Südwesten Roßstein–Buchstein, weiter dahinter die Gebirgszüge von Rofan und Karwendel. An klaren Tagen zeichnet sich sogar die Zugspitze am Horizont ab.

Hirchberg

Abstieg über die Rauheckalm

Beim Abstieg lohnt sich der Abstecher zur Rauheckalm: eine sanfte Querung durch offenes Almgelände, mit weit über die Schneefelder fallendem Licht. Der Forstweg führt zurück ins Tal und mündet in denselben Weg, der zum Ausgangspunkt in Scharling führt.

Insgesamt fühlt sich die Runde lang, aber nie beschwerlich an: ein gleichmäßiger Rhythmus zwischen Waldschatten, blendendem Schnee und kurzen Sonnenmomenten.

Hinweise für Wanderer

Warum es sich lohnt

Winterwanderungen können sich mechanisch anfühlen: kalt, grau, zweckmäßig. Doch der Hirschberg durchbricht dieses Muster.
Er ist schlicht, schön und unprätentiös. Ein Berg, der dich mit Weite statt Adrenalin belohnt.

Vom Gipfelkreuz siehst du halb Bayern unter Schnee, und für ein paar Minuten zählt nichts anderes.